Gestern ging es mir scheiße – Heute geht es mir wieder besser. Warum?

Alireza traurig

Alireza niedergeschlagen und traurig

Wir waren lange weg. Wir heißt: Unsere Kinder, meine Frau und ich. Wir haben eine sehr schöne und lange Reise gemacht. Wir waren zwei Wochen auf Sardinien und zwei Wochen sind wir in Spanien erst an der Costa Brava gewesen und dann 6 Tage noch in Barcelona.

Alles in allem war das eine sehr schöne Reise. Erholsam. ABER warum geht es mir so schei…. seit ich wieder zurück bin? Warum finde ich nicht in meinen Rhythmus wieder?

Die Kinder sind alle noch Zuhause. Kein Kindergarten, keine Schule und ich komme nicht dazu zu arbeiten. Ist das der Grund?

Als ich dann doch zum Arbeiten komme, sehe ich wie schwierig es ist „ins Arbeiten zu finden“. Irgendwie ist mein Bio-Rhythmus und der Rhythmus meiner Gedanken nicht gleich. Im Süden sind wir spät ins Bett gegangen und sind erst so gegen 9 Uhr Morgens oder manchmal später aufgestanden. Hey schließlich waren wir im Urlaub und es sind Ferien.

Den selben Rhythmus haben wir immer noch seit drei vier Tagen, seit wir aus Barcelona zurück sind.  Ich frage mich: “Wie soll so je wieder ein Arbeitstag entstehen, der produktiv ist und Resultate bringt?”

Meine Gedanken und meine Gemütsverfassung summieren sich zu einem Ergebnis: „Ich mache mir Sorgen“. Sorgen um mich, um die Familie, um die Zukunft. Gedanken steigen in mir auf: „Oh je, wie soll das nur werden mit mir? Werde ich je wieder arbeiten können?“. Und das alles nach einen großartigen vierwöchigem Urlaub. Und obwohl in meinem Leben alles in Ordnung ist.

Wenn einem solche Gedanken durch den Kopf gehen und man ihnen so viel Aufmerksamkeit und Bedeutung schenkt, sie so für die Wahrheit hält und denkt, dass der Rest des Lebens einem nicht mehr zu bieten hat als das, was man in diesem Augenblick empfindet, dann ist doch kein Wunder, dass man sich miserabel fühlt, oder?

Heute geht es mir besser. Ich habe mit mir gearbeitet. Geistig, gedanklich und emotional.

Geschichtenerzähler Alireza wieder wohlauf

Geschichtenerzähler Alireza wieder wohlauf

Gestern habe ich mit einem Kollegen telefonisch gesprochen, er bestätigte mir, dass ich es viel zu eng sehe, so schnell wie möglich wieder den Rhythmus in Deutschland wieder zu finden, dass es seiner Meinung und Erfahrung nach auch etwas länger dauert bis man wieder „Zuhause ankommt“.

Ich glaube, dass ich selber mehr „die Idee der Anspruchslosigkeit“ pflegen muss. Ich habe sie hier in diesem Video unten – einige Tage vor unserem Urlaub aufgenommen und ins Netz gestellt – behandelt. Darin habe ich erzählt, woher ich sie habe, wie ich sie praktiziere und wie uns die Idee der Anspruchslosigkeit helfen und vom Perfektionismus befreien kann. Denn Perfektionismus ist nur Angst und unglaublich lähmend. Sieh Dir das Video an und Du wirst es verstehen was ich meine.

Außerdem erzähle ich in diesem Video eine wunderbare Geschichte:

Ich hoffe schon Morgen, am liebsten Heute wieder meinen Rhythmus gefunden zu haben und morgen schon mit einem neuen Beitrag, einem neuen Video und einer guten Geschichte für Dich da zu sein. Ist das wieder ein zu hoher Anspruch von mir??? Haha.

Bis Morgen, dein Alireza, der Geschichtenerzähler und Coach für Storytelling und erfolgreiche Kommunikation.

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4 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

Lieber Alireza,
habe heute erst gelesen, dass du dich Sch… gefühlt hast. So ging es mir nach jeder Reise, als ich aus fernen Ländern wieder nach Hause kam. Das begann meist schon auf dem Flughafen in Berlin. Sind die Menschen in Deutschland wirklich so extrem anders als in anderen Ländern? Ich mochte gar nicht in deren Gesichter schauen. Und jedesmal nahm ich mir vor, mehr zu lächeln als alle anderen. Daran arbeite ich immer noch, leider schaue ich auch viel zu oft sehr ernst drein. 😉
Ich freue mich sehr auf unsere gemeinsame Arbeit. Gemeinsam werden wir dafür sorgen, dass wir uns nicht mehr Sch… finden.
Ganz liebe Grüße
Roswitha

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Lieber Uwe,
vielen Dank für deinen Kommentar. Habe mich darüber sehr gefreut. Wenn Du, wie Du geschrieben hast, einen Weg daraus suchst, weniger perfektionistisch zu sein, um dadurch auch produktiver zu werden, dann habe ich vielleicht einige Empfehlungen für Dich.

Eine Strategie ist, ich nenne sie die “Scheiß drauf Strategie, ich mach das jetzt einfach mal”. Sehr kreativer Name für die Strategie, ich weiß, danke 😉 Aber weißt Du, genauso ist es. Der Name sagt alles, was man wissen und vor allem tun muss. Dazu kann ich nichts mehr ergänzen 😉

Die zweite Strategie ist sich etwas kreativer mit sich und mit dem “kreativen Prozess” auseinander zu setzen und dazu kann ich Dir ein geniales Buch empfehlen. Es ist das Buch von Julia Cameron. Der Titel des Buches lautet: “Der Weg des Künstlers”. Ein tolles Buch. Es lohnt sich sehr das Buch zu besorgen und zu lesen, falls Du es noch nicht kennst. Und es ist keinesfalls nur für Künstler, sondern für alle, die ihre Talente und Begabungen, ihre Vorlieben oder gar Bestimmungen nachgehen wollen. Aber soweit ich gelesen habe bist ja als Video-Mensch-und-Coach sowieso ein voller Künstler.

Also viel Spaß mein Lieber, falls Du was von den obigen Empfehlungen umsetzt und bis bald

Mit Lieben Grüßen von Alireza

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Hallo lieber Alireza,

vielen Dank für Deine tolle Geschichte mit dem Brötchen (oder wie wir in Bayern sagen…Semmel 😉

Ja, ja…die Sache mit dem Perfektionismus ist schon saublöd (entschuldige die Ausdrucksweise). Ich kenne das sehr gut und mir geht es genauso wie Dir und vielen anderen da draußen.

Da ich ja Videos erstelle und auch Menschen zu dem Thema coache, bin in diesem Thema noch extremer drauf und auch in vielen…nein…in (fast) allen Dingen in meinem Leben.

Da ich schon immer ein 100%iger war und bin (so kam ich auf die Welt), tat und tue ich mich auch mit vielen Dingen schwer diese anzupacken, denn ich sehe auf einem Blick und fühle auch schon, wie schwer es wird, alles perfekt umzusetzen usw.. Deshalb passiert es dann leider sehr oft, dass ich dann gar nichts mache, weil dann die Emotion aufkommt, “…hat ja eh keinen Sinn…”, weil es nicht perfekt werden kann.

Deine Ausführung und Dein Rat sind sehr gut, nur klappt das so profan bei mir nicht, dafür bin ich in dieser perfektionistischen Schiene krass drinnen.

Ich habe bisher noch keinen richtigen Weg raus gefunden, wie ich weniger Perfektion an den Tag lege. Denn Perfektion, sofern es das überhaupt gibt, kostet einen hohen Preis!

Besten Gruß
Uwe

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